
IsabelleFa & Emil Kraus: Gold im Licht des Spätsommers
Wenn das Licht des Spätsommers wärmer wird, zeigt Gold seine ganze Tiefe. IsabelleFa und Emil Kraus geben dem Edelmetall mit zwei unverwechselbaren Handschriften Form, Rhythmus und eine besondere Nähe zum Körper.
Es gibt diese Tage zwischen Sommer und Herbst, an denen das Licht weicher wird. Die Sonne steht tiefer, Konturen werden sanfter und warme Farben gewinnen an Tiefe. Es ist ein Licht, in dem auch Gold seine besondere Wirkung entfaltet: mal satt und warm, mal hell aufblitzend, immer wieder anders mit jeder Bewegung. Wie das Edelmetall diese Wirkung aufnimmt, ist jedoch eine Frage der Gestaltung. Erst durch Form, Oberfläche und handwerkliche Bearbeitung erhält Gold seinen eigenen Ausdruck.
IsabelleFa und Emil Kraus zeigen auf unterschiedliche Weise, wie lebendig dieser Ausdruck sein kann. Bei IsabelleFa entsteht Bewegung dort, wo man sie zunächst kaum vermutet: in kraftvollen, beinahe skulpturalen Formen. Emil Kraus findet sie im Rhythmus einzelner Glieder, in Wiederholung, Linie und feinen Wechseln. Was beide Häuser verbindet, ist die Freude daran, Gold nicht nur als kostbares Material zu verstehen, sondern seine Möglichkeiten durch Gestaltung und Goldschmiedekunst immer wieder neu auszuloten.

IsabelleFa: Kraftvolle Form, überraschend beweglich
Auf den ersten Blick wirken die Hals- und Armreife Cercle 15 aus der Flix.Flex-Kollektion von IsabelleFa geschlossen und klar. Ihre eigentliche Besonderheit offenbart sich beim Anlegen: Mit einer sanften Drehbewegung lassen sie sich öffnen und schmiegen sich anschließend wieder in ihre charakteristische Form. Hinter dieser Leichtigkeit steht anspruchsvolle Goldschmiedekunst. Die Konstruktion kommt ohne zusätzliche Feder und ohne Materialien wie Titan oder Stahl im Inneren aus. Mit traditionellen Goldschmiedetechniken und klassischen Werkzeugen wie Ziehbänken und Walzen wird auf der Innenseite eine nahezu unsichtbare offene Naht geschmiedet. Sie gibt den Schmuckstücken ihre Beweglichkeit.
So entsteht ein feiner Gegensatz: Gold mit ruhiger, kraftvoller Präsenz, das zugleich nachgiebig und beweglich wird. Eine handwerkliche Raffinesse, die sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern erst beim Tragen spürbar wird.


ChaCha 16: Veränderung mit wenigen Handgriffen.
Auch die Creolen ChaCha 16 spielen mit Wandelbarkeit, jedoch auf eine leichtere, unmittelbar sichtbare Weise. Sie lassen sich pur tragen oder durch ovale beziehungsweise eckige Kettenelemente ergänzen. Ausführungen mit Diamanten bringen zusätzliche Lichtpunkte ins Spiel.
Der Reiz liegt gerade in dieser Reduktion: Wenige Elemente genügen, um die Wirkung des Ohrschmucks zu verändern. Mal klar und zurückgenommen, mal bewegter und mit stärkerer Präsenz. Die Form bleibt erkennbar, der Ausdruck darf wechseln. Die unterschiedlichen Varianten in Rosé- und Weißgold sowie mit Diamantbesatz zeigen dieses Spiel besonders schön.


Emil Kraus: Gold im eigenen Rhythmus
Bei Emil Kraus entsteht Lebendigkeit aus der Verbindung vieler einzelner Formen. Kettenglieder reihen sich aneinander, wiederholen sich, verändern ihre Proportionen und geben den Schmuckstücken ihren Rhythmus. Die Linien Candy, Ellipse und Laguna zeigen, wie unterschiedlich diese Idee interpretiert werden kann.

Bei Candy prägt der Wechsel der Glieder das Erscheinungsbild. Unterschiedliche Goldtöne kommen miteinander ins Spiel, während einzelne diamantbesetzte Elemente den Rhythmus mit feinen Lichtakzenten unterbrechen. So entsteht Präsenz, ohne dass die Schmuckstücke ihre Beweglichkeit verlieren.


Ellipse übersetzt diese Handschrift in weichere, offene Konturen. Rosé- und Weißgold sowie einzelne Diamantakzente geben den Formen unterschiedliche Stimmungen.
Bei Laguna werden die Glieder schmaler und gestreckter. Die Linie wirkt dadurch fließender und zeigt eine weitere Facette im Zusammenspiel von Gold, Kontur und Bewegung.
Zwei Handschriften, ein besonderes Material
Gerade im Nebeneinander wird sichtbar, wie vielseitig Gold sein kann. IsabelleFa gibt einer kraftvollen Form eine beinahe unerwartete Flexibilität. Emil Kraus lässt aus einzelnen Gliedern einen fließenden Rhythmus entstehen.
Beide Handschriften verbindet der genaue Blick auf das Material. Gold ist hier nicht allein Farbe oder Wert, sondern Ausgangspunkt für Gestaltung und Handwerk. Im warmen Licht des Spätsommers tritt das besonders schön hervor: auf polierten Flächen, entlang klarer Konturen, in feinen Diamantakzenten und mit jeder Bewegung am Körper.
Goldschmuck bei Juwelier Mahlberg
Bei Juwelier Mahlberg schätzen wir Schmuckstücke, deren Qualität sich nicht nur auf den ersten Blick zeigt. Oft liegt ihr besonderer Reiz in Details, die sich erst beim Anlegen erschließen: in der Beweglichkeit eines Armreifs, im Spiel einer Kette oder darin, wie Gold das Licht aufnimmt und weitergibt.
Und vielleicht ist gerade der Spätsommer eine besonders schöne Zeit, diese Facetten von Gold neu zu entdecken.











